Zusammenhang Wirtschaftskrise und Privatvorsorge

In Tagen wirtschaftlicher Schwäche neigen viele Leute dazu mehr zu sparen und Unkosten zu reduzieren. Der Grund hierfür kann die reine Dringlichkeit sein, oder auch nur aus einem Bauchgefühl heraus resultieren. Schließlich weiss man ja nicht, was einem die Zukunft bringen wird. Unkosten zu minimieren ist i. d. r. in Ordnung, solange man keine Einschnitte an wesentlichen Stellen macht.

Der Aspekt auf den ich hinweisen möchte, ist das Thema Privatvorsorge.
Die Privatvorsorge wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die gesetzliche Rente ist sicher . Diese Botschaft kann soweit auch zutreffen, aber die Frage bleibt, in welcher Höhe zukünftig die Rente gezahlt werden wird und nicht zuletzt auch ab welchem Renteneintrittsalter. Gleichzeitig wird es immer entscheidender rechtzeitig in die Privatvorsorge einzusteigen, um zusätzlich zu den Mehreinzahlungen auch durch den länger andauernden Zinseszins Effekt ein höheres Endkapital und somit auch eine höhere, zusätzliche monatliche Auszahlung zu erwirtschaften. Eine interessante Frage ist, wie groß der Unterschied ausfallen wird, wenn man mit der Privatvorsorge etwas später beginnt, bzw. zwischenzeitlich die Einzahlungen pausiert. Zur eigenen Information kann man einmal anhand eines Finanzrechners diese Konstellation nachstellen und die Auswirkungen auf die Privatvorsorge berechnen.

Was ich hier rüberbringen möchte ist, daß man seine Privatvorsorge nicht leichtfertig gefährden soll. Ganz sicher gibt es hierfür Gründe die eine solche Maßnahme rechtfertigen. Über die Auswirkungen sollte man sich im klaren sein, bevor man eine solch weitreichende Entscheidung trifft.

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